Astro-Philatelisten schauen auf den Stempel und was macht die Schweizer Post?

Beim durchstöbern des Corona Jahr kam bei mir doch wieder einiges in die "Hände" was das Abstempeln bei der Schweizer Post anbelangt. Natürlich inklusive Briefmarken.

Aber eines kann ich schon jetzt mitteilen, solange dies nicht wiederrufen wird von der Schweizer Post: Ein jeder Absender hat das Recht seinen Brief von Hand des jeweiliger Poststelle durch das Postpersonal abstempeln zu lassen und er muss nicht einfach an eine Zentralabfertigung geliefert und maschinell verarbeite werden. Dies ist noch das kleine Privileg, dass wir Philatelisten noch haben.
Denn wir verschenken / senden jeweils Freude mit den eventuell passenden Briefmarken.

Nebenan einige lose Hinweise aufgelistet. Vieleicht könnt auch ihr Euch Webbesucher mit einbringen und dem GWP Webmaster infp@g-w-p.ch Eure Anekdoten schreiben mit eventuellen Abbildungen / Links.

Wir freuen uns auf das was da von draussen kommt vom Postboten.

 

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Briefe aus der Region Luzern werden neuerdings nicht mehr in der Postfiliale, sondern in Härkingen gestempelt. Der Pilotversuch verärgert Sammler.
Wer hat mir denn diesen Brief geschickt? Diese Frage stellt sich beim Leeren des Briefkastens immer wieder. Einen Hinweis gab bisher der Poststempel mit Ort und Datum der Postfiliale. Doch heute ist auf den Stempel kaum mehr Verlass. Denn auf vielen Couverts steht schlicht: Härkingen. Dort wo sich die Autobahnen A 1 und A 2 kreuzen, befindet sich nämlich eines von drei Briefzentren der Post. Praktisch alle Briefe, die man im Raum Luzern oder Bern in einen Briefkasten wirft, werden ins Briefzentrum gebracht, dort automatisch sortiert und gestempelt.
https://www.luzernerzeitung.ch/zentralschweiz/luzern/post-luzerner-poststempel-droht-das-aus-ld.99106

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Kann man sich für die Fristenwahrung
noch auf den Poststempel verlassen?
4.10.2017!
https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20181010
Antwort des Bundesrates 16.5.2018

1./2. Dem Poststempel kommt bei der Übergabe eines Einschreibens an die Schweizerische Post eine wichtige Bedeutung zu. Insbesondere im Rechtsverkehr, also bei Eingaben mit Fristenlauf, ist der Zeitpunkt der Übergabe an die Post entscheidend. So gilt, dass eine Beschwerde am letzten Tag der Frist bis spätestens 24 Uhr beim Empfänger eintreffen oder zu dessen Händen der Post übergeben worden sein muss.

Die Post stempelt die an bedienten Zugangspunkten aufgegebenen Sendungen grundsätzlich stets mit dem aktuellen Aufgabedatum. Nach Angaben der Post gilt in Agenturen und Poststellen eine bestimmte Uhrzeit als letzter möglicher Annahmezeitpunkt. Danach werden die Sendungen für die Verarbeitung im Briefzentrum abgeholt. Hat eine Agentur oder Poststelle längere Öffnungszeiten als bis zur letzten Abholung für die Verarbeitung im Briefzentrum, so trägt der Poststempel von später aufgegebenen Sendungen normalerweise das Datum des Folgetags. Denn es erfolgt keine Sofortstempelung der eingegangenen Sendungen. Vielmehr werden diese Sendungen nach Eingang im Briefzentrum am Folgetag im ordentlichen Verarbeitungslauf gestempelt.

Damit der effektive Aufgabetag im Zweifelsfall nachgewiesen werden kann, wird dem Absender eines Einschreibens eine Aufgabebestätigung mit dem korrekten Aufgabedatum und der Sendungsnummer ausgestellt. Zusätzlich werden in der Sendungsverfolgung das Aufgabedatum und die Uhrzeit vermerkt. Ausserdem werden die jeweiligen "Annahmeschlusszeiten" in den Poststellen und Agenturen mit Öffnungszeiten über den Annahmeschluss hinaus ausgewiesen.

Der Einwurf in einen öffentlichen Briefeinwurf ist der Übergabe in einer Poststelle oder Agentur grundsätzlich gleichgesetzt. Wird ein Schreiben nach der letzten Leerung eingeworfen, so wird die Sendung erst am Folgetag weiterverarbeitet und gestempelt. In diesem Fall kann beispielsweise ein Vermerk auf dem Briefumschlag, wonach die Postsendung vor Fristablauf in Anwesenheit von Zeugen in den Briefeinwurf gelegt wurde, im Rechtsverkehr als Nachweis für die rechtzeitige Einreichung dienen.

Der Nachweis der rechtzeitigen Aufgabe der Sendung bzw. der Fristenwahrung obliegt dem Absender. Bei wichtigen Schreiben empfiehlt die Post, diese in einer Poststelle resp. Agentur oder an einem "My Post 24"-Automaten abzugeben, da dort jeweils eine Aufgabebestätigung ausgestellt wird. Allfällige Versehen beim Datum der Aufgabebestätigung können vor Ort direkt gerügt und korrigiert werden. Über die Sendungsnummer können zudem der Sendungsverlauf verfolgt sowie das Aufgabedatum und die genaue Uhrzeit abgerufen werden

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Rettungskommando
für legendären Sachsler Poststempel
https://www.luzernerzeitung.ch/zentralschweiz/obwalden/rettungskommando-fuer-legendaeren-sachsler-poststempel-ld.1164516
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Post passt die Philatelie-Verkaufstellen der Nachfrage an
Bericht vom srf.ch 4.6.2014
https://www.srf.ch/news/schweiz/post-passt-die-philatelie-verkaufsstellen-der-nachfrage-an
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Hier geht es zur Poststellenchronik 1849 - 2017
Danke für die Arbeit und Gratis dann ins Netz zu stellen.
http://www.svps-ascep.ch/kataloge/poststellenchronik/poststellenchronik.pdf
Respektive dem Sammler der Poststempel Schweiz zur verfügung zu stellen.----------------------------------------------------------------------------

Frankaturgültige Schweizer Briefmarken
obwohl schon einmal unterwegs waren.
22. November 2019 Zeitungsbericht Beobachter!

Es ist somit erlaubt ungestempelte Marken ein zweites Mal zu benützen.

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Weitere NEWS (11.03.2020) wegen günstige CH Briefmarken


https://www.srf.ch/sendungen/kassensturz-espresso/briefmarken-guenstiger-als-bei-der-post

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